Holzarten von A-Z
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Fichtenhölzer

Die Gattung der Fichten (Picea) umfaßt etwa 45 botanische Arten und ist auf der nördlichen Halbkugel in Gebieten mit gemäßigtem bis kühlem Klima weit verbreitet; nur wenige Arten kommen auch in den Hochgebirgen Mittelamerikas und Nordindiens vor. Diese betont nördliche Verbreitung, im Gegensatz zu den Kiefern, ist der Grund für die nur wenigen Versuche, die Fichten auch außerhalb ihres großräumigen, natürlichen Verbreitungsgebietes zu kultivieren. Dagegen wurde die Fichte innerhalb dieses Gebiets, besonders in Europa durch forstliche Maßnahmen so stark verbreitet, daß sie hier seit langem der wichtigste Holzerzeuger ist. Das Aussehen, die technischen Eigenschaften und auch die feinstrukturellen Merkmale der wirtschaftlich wichtigen Fichtenhölzer - außer Sitka* - ähneln sich so stark, daß eine zuverlässige Unterscheidung nach Arten unmöglich ist. Allerdings können bei allen Arten (durch Alter, Standort und Kulturmaßnahmen) die Jahrringbreiten, die Spätholzanteile und die Astigkeit sich so unterschiedlich ausbilden, daß eine Veränderung der die Verwendung beeinflussenden Eigenschaften eintritt. Aus diesem Grunde kann das Wuchsgebiet nicht allein als Qualitätsmerkmal gesehen werden.") Sitka-Fichte.

Gelbes Meranti

Shorea faguetiana und andere, Dipterocarpaceae
Das Gelbe Meranti besteht, wie das Rote und das Weiße Meranti, aus mehreren botanisch nahe verwandten Arten der Gattung Shorea. Die Hölzer dieser Farbgruppe unterscheiden sich vom Roten Meranti vor allem durch die helle Farbe, von dem Weißen Meranti dagegen durch andere Verarbeitungseigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten, wie sie in den Blättern Nr. 5 (Rote Meranti, Rotes Seraya, Rotes Lauan, Rotes Balau) und Nr. 31 (Weißes Meranti) beschrieben sind.-Das Gelbe Meranti ist von den genannten Gruppen das bisher weniger bekannte Holz, kann aber zunehmend importiert werden, da es im europäischen Klima als Vollholz bessere Einsatzmöglichkeiten hat als in den tropischen Erzeugerländern und entsprechende Vorräte bestehen.

Hainbuche (Weißbuche) und verwandte Hölzer

Die Hain- oder Weißbuche ist das schwerste sowie härteste einheimische Holz, das schon seit altersher verwendet wird. Aufgrund des schlichten Aussehens und der meist nur geringen Dimensionen sowie der besseren physikalischen Festigkeitseigenschaften als bei heimischen Eichen und Rotbuchen, werden die Hölzer der Hainbuche überwiegend für technische Zwecke oder wegen ihrer guten Bearbeitbarkeit verwendet. Außer der in Europa verbreiteten Hainbuche werden, neben anderen Arten dieser ebenfalls in Asien und Amerika vorkommenden Gattung Carpinus, auch die teils noch härteren Hölzer der ähnlich weit verbreiteten Hopfen- oder Schwarzbuchen aus der nahe verwandten Gattung Ostrya verwendet.

Hemlock

Tsuga heterophylla und Abies amabilis, Pinaceae
Das in Nordamerika in seiner vollständigen Bezeichnung als Pacific Coast Hemlock benannte Holz stammte ursprünglicl nur von der botanischen Art Tsuga heterophylla, ein mit einheimischer Tanne verwandtes Nadelgehölz. Inzwischen wird jedoch der erstgenannten Art stets das Holz der am gleichen Standort vorkommenden Tanne beigemischt; beide Hölzer entsprechen sich im Aussehen und in den technischen Eigenschaften so weitgehende, daß eine gemeinsame Verwendung möglich ist.

Iroko

Milicia excelsa und Milicia regia, Moraceae
Iroko, häufig auch als Kambala bezeichnet, gehört zu den in Afrika am weitesten verbreiteten Holzarten und besitzt Eigenschaften, wie sie im technischen Verwendungsbereich und besonders im Außenbau gesucht sind; hier wird es daher häufig wie Eiche, Afzelia/Doussie oder Teak verwendet.

Jaboty (Cambara)

Das südamerikanische Handelsholz Jaboty, oft auch Cambara genannt, ist hauptsächlich in den Wäldern des mittleren Amazonas verbreitet und ein Neuling unter den aus Brasilien importierten Hölzern. Aufgrund der technischen Eigenschaften und des Aussehens ist eine vielseitige Verwendung als Vollholz sowie als Furnier, vor allem im Innenausbau, möglich.

Jacarandá

Jatoba

Jequitibá

siehe Abarco